Wie wird eine Wasserweichgeräteanlage für Kessel in einer Pharmafabrik installiert?
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Yame am 15.05.2016 um 08:38 bearbeitet. Die amerikanischen Unternehmen AUTOTROL und FLECK sind spezialisierte Hersteller von Komponenten für die Wasseraufbereitung. Sie verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich. Ihre Produkte werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt – wie beispielsweise in der Heizungsindustrie, in der Chemieindustrie, in der Elektronikbranche, in der Textilindustrie sowie im Haushalt. 1. Auswahl der Anlage Bei der Auswahl einer Wasserenthärtungsanlage werden hauptsächlich die Wassernachfrage, die Härte des Rohwassers sowie der Einsatzbereich berücksichtigt. 1) Für denselben Wasserausstoß gibt es verschiedene Modelle – man kann entsprechend den tatsächlichen Bedürfnissen wählen. 2) Härte des Rohwassers: Wenn die Härte des Rohwassers ≤ 3 m.mol/L beträgt, kann man ein Gerät mit zeitgesteuertem Betrieb wählen – dabei wird die maximale Wassermenge, die das Gerät liefern kann, berücksichtigt. Wenn die Härte des Rohwassers ≤ 6 m.mol/L beträgt, kann man das Gerät nach seiner maximalen Wassermengenleistung auswählen. Bei einer Härte von ≤ 8 m.mol/L kann man auf den Durchschnitt der Wassermengenleistung des Geräts zurückgreifen. Bei einer Härte von 8–10 m.mol/L muss man die minimale Wassermengenleistung des Geräts berücksichtigen – alternativ kann auch ein mehrstufiges System verwendet werden. Wenn die Härte des Rohwassers ≥ 10 m.mol/L beträgt, ist eine mehrstufige Aufbereitung erforderlich; in der Regel reichen bereits zwei Aufbereitungsstufen aus. 3) Anwendungsfall mit Wasser: Wenn eine Warmwasserspeicherheizung oder andere ähnliche Geräte verwendet werden, kann die Auswahl des Geräts anhand der maximalen Wasserproduktionskapazität des Geräts vorgenommen werden. Wenn das Wasser für Dampfkessel verwendet wird, sollte die Kapazität des Geräts in der Regel 1,2-mal so hoch sein wie die Verdampfungskapazität des Kessels. 2. Wichtige Aspekte bei der Planung und Installation Da das Gerät an sich eine einfache Struktur hat und wenig Platz beansprucht, gibt es keine besonderen Anforderungen hinsichtlich der Planung und Installation. Bei der Planung und Installation sind nur die folgenden Punkte zu berücksichtigen:1) Das Gerät benötigt eine einfache, horizontale Unterlage – in der Regel etwa 250–450 mm von der Wand entfernt. Je nach Situation kann es auch an einer Ecke platziert werden.
2) Da das Gerät selbst recht leicht ist, muss man in der Regel nur das Gewicht des darin enthaltenen Harzes sowie des Wassers berücksichtigen.
3) Die Ein- und Auslassrohre sind mit Standardflanschen oder Schraubverbindungen ausgestattet. Sie müssen fest fixiert werden – sie dürfen nicht auf dem Ventilkörper abgestützt werden, um Spannungen zu vermeiden.
4) Am Eingangsrohr sollte ein Druckmesser angebracht werden. Während des Betriebs der Anlage entsteht Abwasser – daher sollten in der Nähe Ablauföffnungen oder Entwässerungsgräben vorhanden sein.
5) Salzwasserschläuche: Der Salzwassertank sollte möglichst nahe am Entkalkungstank angeordnet werden; je kürzer die Schläuche sind, desto besser.
6) Die Abwasserschläuche dürfen nicht länger als 6 Meter sein. Es sollten keine Stopfen verwendet werden. Der Auslass sollte nicht höher als der Ventilkörper liegen. Am Ende der Schläuche sollten Öffnungen vorhanden sein, um ein Siphonieren zu vermeiden. Je weniger Biegungen es gibt, desto besser.
7) An der Wand in der Nähe der Anlage sollten Steckdosen installiert werden. Diese sollten mit Sicherungen ausgestattet sein (normalerweise sollten keine Schalter verwendet werden). Zudem muss eine gute Erdung gewährleistet sein.