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Wie funktioniert ein Acryl-Reinigungsgerät?

2016-06-06View Original

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Scheiße HUAWEI Mutter am 6.6.2016 um 20:57 bearbeitet. Weiß jemand davon?
Reply #22016-06-06
Der Fragesteller meint wohl Acrylnitril. Methode mit Cyanethanol: Ethylenoxid und Cyanwasserstoffsäure reagieren in Gegenwart von Wasser und Trimethylamin zu Cyanethanol. Anschließend wird unter Verwendung von Magnesiumcarbonat als Katalysator bei 200–280 °C das Wasser entfernt, wodurch Acrylnitril entsteht. Die Ausbeute beträgt etwa 75 %. Bei dieser Methode wird Acrylnitril in hoher Reinheit hergestellt, doch Hydrocyanid ist hochgiftig und die Kosten sind ebenfalls hoch. Acetylen-Methode: Acetylen und Cyanwasserstof reagieren unter katalytischer Wirkung von Kupfer(II)-chlorid-Kaliumchlorid-Natriumchlorid-Lösungen bei 80–90 °C zu Acrylnitril. Dieser Herstellungsprozess ist einfach, und die Ausbeute ist gut – sie kann bis zu 97 % betragen, gerechnet auf Cyanwasserstoff. Doch es gibt viele Nebenwirkungen, die Reinigung des Produkts ist schwierig, die Toxizität ist hoch, und außerdem ist der Preis für das Ausgangsmaterial Acetylen höher als der für Propylen. Technisch und wirtschaftlich liegt diese Methode hinter der Ammonoxidierung von Propylen zurück. Vor 1960 war diese Methode die wichtigste Methode zur Herstellung von Acrylnitril in den Ländern der Welt. Aminoxidationsmethode für Propen: Als Rohstoffe werden Propen, Ammoniak, Luft und Wasser verwendet. Diese werden in bestimmten Mengenverhältnissen in einen Siedebett- oder Festbettreaktor eingebracht. Unter dem Einfluss von Katalysatoren auf der Basis von Phosphor-Molybdän-Bismut oder Antimon-Eisen, wobei Silikagel als Träger dient, entsteht bei einer Temperatur von 400–500 °C und unter Normaldruck Acrylnitril. Anschließend wird das unverbrauchte Ammoniak in einem Neutralisiererturm mit schwacher Schwefelsäure entfernt. Danach werden Gase wie Acrylnitril im Absorptionserturm mit Wasser aufgenommen, wodurch eine wässrige Lösung entsteht. In einem Extraktionserturm wird anschließend Acetonitril aus dieser Lösung getrennt. Im Dehydridcyanaterturm wird Hydrazin entfernt. Durch Entwässerung und Destillation erhält man schließlich das Acrylnitril-Produkt. Die Ausbeute pro Durchlauf kann bis zu 75 % betragen. Zu den Nebenprodukten gehören Acetonitril, Hydrazin sowie Schwefelsäure.

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