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Probleme mit dem Zittern der Ventile

2016-06-29View Original

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Unsere Firma verfügt über einen Dampfkessel mit einer Leistung von 80 t/h bei Volllast. Unter normalen Bedingungen wird ein Dampfdruck von 40 Bar erzeugt. Der Druck im Dampfkessel sowie der Druckunterschied zum Netz liegen bei etwa 2 Bar. Der Dampfnetzregelventil ist ein Kugelventil. Bei einem Dampfangebot von über 60 t und einer Öffnungsgrad der Netzanschlussventile von 100 % tritt starkes Turbulieren auf. Wenn man die Ventile manuell auf einen Öffnungsgrad von 85–90 % reduziert, verschwindet dieses Problem. Meine Herren, was sind die Ursachen für dieses Turbulieren? Gibt es Lösungen dafür? Danke
Reply #22016-07-01
Bewegt sich der Stab der Kugelventilklappe auf und ab? Bist du sicher, dass es sich um eine Kugelventil handelt?
Reply #32016-07-01
Drei exzentrische Kugelventile, von Orbitec, vielleicht.
Reply #42016-07-01
Es wurde durch eine fehlerhafte Anschlussvorgehensweise verursacht. Beim Anschluss an das Netz darf das Anschlussventil nicht vollständig geöffnet werden – weder manuell noch automatisch. Es sollte schrittweise geöffnet werden, um einen reibungslosen Anschluss zu gewährleisten. Andernfalls kann aufgrund des zu hohen Gasvolumens ein „Gashammer-Effekt“ in den Rohrleitungen entstehen
Reply #52016-07-02
Ich kann den Satz „Der Ventilstab der Ballventile bewegt sich auf und ab“ nicht verstehen. . . Bin ich einfach unwissend? Sind Ballventile nicht Winkelhub-Ventile? Wovon soll da eine Auf- und Abbewegung die Rede sein?
Reply #62016-07-03
Unter bestimmten Betriebsbedingungen kann die Schwingfrequenz des Fluidstroms der Eigenfrequenz entsprechen – das ist das sogenannte Resonanzphänomen. Durch eine geeignete Anpassung der Öffnungsgrade der Vor- und Nachschaltventile (vor und hinter dem Steuerventil befinden sich in der Regel solche Ventile) kann man den Öffnungsgrad des Steuerventils verändern. Dadurch ändert sich die Geschwindigkeit des Fluids, das durch das Ventil fließt – und damit auch die Schwingfrequenz
Reply #72016-07-04
Was oben gesagt wurde, stimmt – durch praktische Anwendung und die entsprechende Anpassung der Größe der Vor- und Nachschaltventile lässt sich das Problem, von dem der Autor spricht, lösen

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