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Es gibt jetzt eine Frage: In einer Abwassermenge, die 700 ppm Ammoniak enthält, sollte der Gehalt an Stickstoff im Ammoniak dann nach 700 ppm berechnet werden – oder kann man stattdessen den Molekulargewicht des Stickstoffs im Ammoniak verwenden, also 14/17 * 700 = 576 ppm? Außerdem: Welche **oder Branchenstandards kann man als Referenz für die Definition dieses Ammoniakstickstoffgehalts heranziehen? Ich hoffe, die Experten können meine Fragen beantworten – ich wäre äußerst dankbar.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 10.7.2016 um 20:58 bearbeitet. Ich verstehe: Das sind wohl die ursprünglich festgelegten Regeln, die später allgemein anerkannt wurden. Es gibt außerdem einen weiteren Indikator namens „Gesamtnitrogenngehalt“. Im Wasser kommt Nitrogengas in verschiedenen Formen vor – NH3, NH4+, NO2-, NO3- usw. Als Ammoniumnitrogengas bezeichnet man nur NH3 und NH4+. Die Ergebnisse solcher Analysen geben also nicht unbedingt den tatsächlichen Ammoniuggehalt an; auch Ammonium ist dabei enthalten. Deshalb ist es auch möglich, den Wert in Bezug auf Ammonium auszudrücken. Doch die ursprünglichen Entwickler der Regeln wählten Nitrogengas als Maßstab.
Sowohl aus der Definition als auch aus den Prüfmethoden geht hervor, dass der Stickstoffgehalt maßgeblich ist
Gibt es eine Quelle mit entsprechenden Vorschriften bezüglich der Tests?
Ammoniakstickstoff bezeichnet den Stickstoff in Wasser, der in Form von freiem Ammoniak (NH3) und Ammoniumionen (NH4+) vorliegt. Ammoniakstickstoff ist ein Nährstoff im Wasser, der zur Eutrophierung von Gewässern führen kann. Zudem handelt es sich um einen der wichtigsten Sauerstoffverbraucher in Gewässern; er ist außerdem für Fische sowie einige andere aquatische Lebewesen giftig.
Vielen Dank an alle oben für ihre Antworten. Jetzt habe ich ein Dokument mit dem Titel „HJ 536-2009 – Bestimmung von Ammoniakstickstoff in Wasser – Spectrophotometrische Methode mit Salicylsäure“ gefunden. Darin wird beschrieben: pN – Konzentration des Ammoniakstickstoffs im Wasserproben, ausgedrückt in mg/l bezogen auf Stickstoff. Wenn ich das richtig verstehe, dann sind es wohl die Mengen an freiem Ammoniak sowie ionisiertem Ammonium, die als Maßstab für die Konzentration des Ammoniakstickstoffs herangezogen werden.
Verständnis: Das sind wohl die ursprünglich festgelegten Regeln, die später allgemein anerkannt wurden. Es gibt außerdem einen weiteren Indikator namens „Gesamtnitrogenngehalt“. Im Wasser kommt Nitrogengas in verschiedenen Formen vor – NH3, NH4+, NO2-, NO3- usw. Als Ammoniumnitrogengas bezeichnet man nur NH3 und NH4+. Die Ergebnisse solcher Analysen geben also nicht unbedingt den tatsächlichen Ammoniuggehalt an; auch Ammonium ist dabei enthalten. Deshalb ist es auch möglich, den Wert in Bezug auf Ammonium auszudrücken. Doch die ursprünglichen Entwickler der Regeln wählten Nitrogengas als Maßstab.