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Ich frage die erfahrenen Kollegen: Wie wird bei dem PT100-Thermwiderstand die Spannung in Temperatur umgerechnet – im Bereich von -200 bis 500°? Es handelt sich dabei um einen Zweileitersystem. Wenn das Signal zum Temperaturmodul gelangt, wird dort nur das Signal des Thermwiderstands aufgenommen. Zwischen dem Thermwiderstand und dem Modul werden 80 Meter Schirmleitungen verwendet. Kann das zu Störungen bei der Temperaturmessung führen? Wie groß sind diese Störungen? Danke an alle erfahrenen Fahrer für ihre Anleitung.
Zweidrahtsysteme weisen Störungen auf, daher wird ein Dreidrahtsystem verwendet
Wärmewiderstände müssen im Drei- oder Vierleitersystem verwendet werden, da ein Zweileitersystem die Messgenauigkeit beeinträchtigt.
Wenn der PT100 keine Temperaturabhängigkeit aufweist, ist er immer dreipolig oder vierpolig – es gibt keinen zweipoligen Typ. Wenn man ihn dennoch als zweipolig betrachtet, wird lediglich eine Kurzschlussverbindung an den Enden hergestellt; dadurch kann der Widerstand im Betrieb jedoch nicht ausgeglichen werden.
Im Zweileitersystem ist es nicht möglich, den Leitungswiderstand auszugleichen; mit dem Dreileitersystem ist das möglich.
Wahrscheinlich liegt es an den schwierigen Bedingungen vor Ort oder an der besseren Übersichtlichkeit, dass das Zählersystem getrennt von der Wärmewiderstandssensoren an einem anderen Ort installiert wird. Der Threadersteller muss sich keine allzu großen Sorgen machen: Die Widerstandssignalkabel sind entsprechend verlegt, die Abschirmung ist ordnungsgemäß mit der Erde verbunden – bei 80 Metern sollte kein Problem auftreten. 200, 300 Meter haben wir schon alle benutzt, kein Problem.
Die Experten da oben haben bereits deine zweite Frage beantwortet. Ich beantworte dir jetzt die erste Frage: Laut der nationalen Norm JB/T 8622-1997 „Technische Anforderungen und Skalen für industrielle Platin-Widerstandsthermometer“ beträgt der Widerstand eines Platin-Widerstandsthermometers der Klasse A bei 0 °C 100,00 Ω; Zulässige Toleranz: ±(0,15 °C + 0,002|t|). Da bei 0 °C 0,002|t| = 0 ist, beträgt die zulässige Toleranz ±0,15 °C. Die entsprechende Widerstandswert-Toleranz beträgt ±0,6 Ω
Ich habe direkt auf einen integrierten Sender umgestellt, danke aber trotzdem allen für ihre Antworten. Man muss den Gesamtwiderstand des 2·80-Meter-Kabels ermitteln – dabei ist eine genaue Messung notwendig. Dabei sollte die Messmethode mit vier Leitungen verwendet werden. Bei der Messung mit zwei Leitungen muss der Widerstand der Multimeter-Anschlüsse abgezogen werden. Wie funktioniert die Methode mit vier Leitungen genau? Ich möchte gerne von den erfahrenen Kollegen lernen