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Dieser Beitrag wurde zuletzt von shineduke am 5.8.2016 um 08:02 bearbeitet. Bei der Herstellung und Lagerung von konzentrierter Schwefelsäure wird unweigerlich Stahl aus Kohlenstoffstahl verwendet. Wenn konzentrierte Schwefelsäure mit Wasser in Berührung kommt und dadurch verdünnt wird, reagiert sie mit dem Kohlenstoffstahl sowie den Leitungen und erzeugt dabei Wasserstoff. In China sind bereits Unfälle passiert, bei denen Behälter für konzentrierte Schwefelsäure während Wartungsarbeiten explodierten. Ist es daher in Anlagen, in denen konzentrierte Schwefelsäure hergestellt oder gelagert wird, notwendig, Gebiete zu definieren, in denen ein Wasserstoffexplosion möglich ist, und dort Wasserstoffalarmgeräte anzubringen?
Im Allgemeinen ist das nicht notwendig – an der Oberseite befinden sich Atemlöcher. Wenn der Behälter über einen längeren Zeitraum unberührt bleibt und die Oberseite verschlossen ist, muss der Wasserstoffgehalt gemessen werden
Ich denke auch, dass es nicht nötig ist, aber ich bin mir nicht sicher und warte auf die beste Antwort
Es ist kein Alarmgerät notwendig. In China gab es auch einige Vorfälle bei der Lagerung von Schwefelsäure aufgrund von Wasserstoffexplosionen. Vor dem Arbeiten mit Feuer muss unbedingt auf eine gute Belüftung sowie auf Messungen geachtet werden.
Keine Installation erforderlich. Im Produktionsprozess gelangen nur geringe Mengen an Wasserstoff mit den Abgasen ab. Unter außergewöhnlichen Bedingungen kann eine große Menge an Wasserstoff entstehen, die den Explosionsgrenzwert erreicht. Unter dem Einfluss einer Zündquelle kann es dann zu einer Explosion kommen. Wenn es zu einem Leck im Säurekühler kommt und Wasser eindringt, wobei der Wasserdruck höher ist als der Säuredruck. Bei der Entsorgung ist besondere Vorsicht geboten: Der Kreislaufwasserfluss muss so schnell wie möglich unterbrochen werden, und die schwache Säure muss verdünnt und ersetzt werden. Der Entlüftungsschlauch im Gasphasenbereich wird geöffnet, um eine Ansammlung von Wasserstoff zu vermeiden. Erstellung einer Analyse der brennbaren Gase, bei Bedarf Stickstoffaustausch.
Keine Installation erforderlich. Der Tank für konzentrierte Schwefelsäure verfügt an der Oberseite über Lüftungsöffnungen. Es reicht aus, sicherzustellen, dass eine gute Belüftung vorhanden ist. Am besten wird die Öffnung an der Oberseite bereits am Tag vor der Wartung geöffnet, damit die Luft ausgetauscht werden kann.