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Anwendung: Der elektromagnetische Durchflussmesser besteht aus einem Sensor und einem Wandler. Es arbeitet nach dem Gesetz der elektromagnetischen Induktion von Faraday und dient zur Messung des Volumenstroms von leitfähigen Flüssigkeiten mit einer Leitfähigkeit von mehr als 5 uS/cm. Es handelt sich dabei um ein induktives Messgerät zur Bestimmung des Volumenstroms von leitfähigen Medien. Neben der Messung des Volumenstroms von gewöhnlichen leitfähigen Flüssigkeiten kann es auch zur Messung des Volumenstroms stark korrosiver Flüssigkeiten wie starken Säuren und Laugen sowie von gleichmäßigen Schüttgelsuspensionen aus Flüssigkeit und Feststoff wie Schlamm, Erzschlamm oder Papierbrei verwendet werden. Es wird weit verbreitet in Industriezweigen wie Öl, Chemie, Metallurgie, Textilindustrie, Papierherstellung, Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie und Umweltschutz sowie in Bereichen der kommunalen Verwaltung, des Wasserbaus und der Entschlammung von Flüssen zur Messung des Durchflusses eingesetzt. I. Nullpunktprüfung und -anpassung bei der Wartung von elektromagnetischen Durchflussmessern: Vor dem Inbetriebnehmen des elektromagnetischen Durchflussmessers muss der Nullpunkt in einem Zustand mit vollem Fluid im Sensor und ruhendem Zustand angepasst werden. Auch nach Inbetriebnahme sind regelmäßige Stilllegungen unter den Betriebsbedingungen zur Nullpunktkontrolle erforderlich ; Insbesondere bei sedimentierenden, leicht verschmutzbaren Elektroden sowie bei nicht reinigenden Flüssigkeiten mit festen Bestandteilen sollten zu Beginn des Betriebs häufiger Kontrollen durchgeführt werden, um auf dieser Grundlage den geeigneten Zeitraum für die regelmäßigen Überprüfungen festzulegen. Elektromagnetische Durchflussmesser mit Wechselstromanregung neigen im Vergleich zu Diejenigen mit Rechteckwellenanregung stärker zu einem Nullpunktverschieben, weshalb sie sorgfältiger überprüft und justiert werden müssen. Zweitens: Regelmäßige Überprüfung der elektrischen Eigenschaften des Sensors bei der Wartung von elektromagnetischen Durchflussmessern. Es wird kurz die Widerstandskraft zwischen den Elektroden gemessen: Dabei werden die Signalverbindungen zwischen dem Sensor und dem Wandler unterbrochen. Der Sensor ist mit Flüssigkeit gefüllt. Mit einem Multimeter wird der Widerstandswert zwischen den beiden Elektroden sowie zum Massepunkt gemessen. Dabei muss sichergestellt werden, dass diese Werte im vom Hersteller vorgegebenen Bereich liegen – außerdem sollten die gemessenen Werte in etwa gleich sein ; Notieren Sie den Wert der Widerstandskraft bei der ersten Messung. Dieser Wert ist nützlich, um später die Ursachen für Störungen am Sensor festzustellen – beispielsweise ob die Ablagerung leitfähig oder isolierend ist.
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