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Wie der Titel schon sagt, liest der Autor gerade ein Buch von Professor Bao. In diesem Buch gibt es ein Beispielproblem, das sich damit befasst, wie man mit Wasser Ammoniak aus der Luft in 10 Theorietürmen aufnehmen kann. Dann stellt sich die Frage: Im Rahmen dieses Absorptionsprozesses muss ich Ammoniak als Henry-Komponente einsetzen, um dasselbe Ergebnis wie in der Beispiellösung zu erhalten. Aber unter den gegebenen Bedingungen (20 °C, 1 bar) kann Ammoniak überhaupt eine flüssige Phase haben. Meine Damen und Herren Lehrer, wie wird bei dem Absorptionsprozess die Einstellung der Henry-Komponente berücksichtigt? Danke!
Bei 20°C und 1 Bar kann Ammoniak tatsächlich in flüssiger Form vorliegen – was bedeutet das eigentlich?
Bezeichnet die Henry-Komponente nicht eine Substanz, bei der bei dem Druck und der Temperatur des Systems keine Flüssigphase existieren kann (es gibt nur die gasförmige Phase)? Das heißt, wenn die Temperatur des Systems über der kritischen Temperatur des Stoffes liegt oder der Druck des Systems unter dem kritischen Druck ist, kann der Stoff nur in gasförmigem Zustand existieren.
Der Henry-Anteil in Aspen bezieht sich auf supkritische Gase oder schwer lösliche Gase
Aber offensichtlich ist Ammoniak sehr gut in Wasser löslich, oder? Ich habe gehört, dass der Henry-Anteil in Aspen jener Anteil ist, der bei der aktuellen Temperatur und dem aktuellen Druck durch Auflösung in die Flüssigphase gelangt – und nicht durch Kondensation. Ich weiß nicht, ob das richtig ist
Meiner Meinung nach bezieht sich Ammoniak auf Ammoniummoleküle in wässrigen Lösungen – Ionen zählen nicht dazu