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Die Aufgabenstellung besagt, dass die Siedetemperatur um 9 Grad gestiegen ist. Wenn man die Temperatur des Dampfes kennt, kann man die Wärmebelastung berechnen. Es werden auch die Wärmeübergangskoeffizienten für innen und außen angegeben. Es soll nun die Wärmeaustauschoberfläche ermittelt werden. Das Problem ist jedoch, dass die Temperatur der Flüssigkeit bekannt ist – wie kann man in diesem Fall weiterrechnen?
Es sollte wohl um einfaches Addieren und Subtrahieren gehen. Die Aufgabe scheint einfach zu sein, aber es gibt da eine Falle – wer weiß, wie viele Menschen dadurch schon ins Verderben geraten sind. . . .
Der Siedepunkt der Lösung ist 81+9=90
Ich bin auch 90 – ich bin so nervös. Die Zeit ist so knapp, da bleibt keine Zeit für gründliches Nachdenken. Ich habe mir die Aufgabenstellung angeschaut: Die Siedetemperatur einer Lösung hängt nur von der Dampftemperatur ab. Denn wenn eine reine Flüssigkeit kocht, sind die Temperaturen des Gases und der Flüssigkeit gleich. Bei einer Lösung sollte die Temperatur des Gases weiterhin dieselbe bleiben. Doch da sich die Konzentration der Lösung ändert, steigt auch die Siedetemperatur. Ich habe fünf Sekunden darüber nachgedacht, dann habe ich es einfach getan – und zufällig gab es bereits eine Lösung. Also hatte ich noch Zeit, mir die Details genauer anzusehen
Im Buch steht, dass die effektive Temperaturdifferenz gleich t plus dem Wert der Siedepunktsteigerung ist
Um diese Temperaturerhöhung hinzuzufügen, habe ich sie hinzugefügt
Der Siedepunkt der fertigen Flüssigkeit ist die Temperatur des Sekundärdampfs plus der Siedepunkterhöhung. Dieser Anstieg umfasst bereits die Auswirkungen von drei Faktoren.