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Analyse von Anomalien vor Ort in der Chemieindustrie

2016-09-10View Original

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Am Reaktor ist ein Druckentlastungssystem installiert. Die Sicherheitsdosen werden in Reihe vor dem Sicherheitsventil verwendet. In diesem Fall zeigte das Drucküberwachungssystem an, dass der Druck im Normalbetrieb lag – dennoch platzten die Sicherheitsdosen, und auch das Sicherheitsventil öffnete sich. Der Druck bei den Sicherheitsdosen und dem Sicherheitsventil war im Grunde genommen gleich eingestellt. Die aktuelle Ursachenanalyse deutet darauf hin, dass entweder ein Fehler im Drucküberwachungssystem vorliegt oder die Einstellungen nicht korrekt sind. Zudem könnte es dazu kommen, dass der Sicherheitsventil bereits dann aktiviert wird, bevor der erforderliche Betriebsdruck erreicht ist – falls der Sprengdraht vorzeitig explodiert. Das Verhältnis zwischen dem Betriebsdruck und dem Wert des Sprengdrahts liegt bei etwa 0,8. Es handelt sich dabei um einen Rückwärtsbogen-Sprengdraht. Ich möchte die Experten fragen: Ist die obige Aussage richtig – das ist meine persönliche Ansicht!
Reply #22016-09-10
Das Problem mit den Druckmesspunkten… Wenn ansonsten alles in Ordnung ist
Reply #32016-09-10
Ich stimme dieser Ansicht zu – es kommt nur darauf an, ob die Position des Druckpunkts geeignet ist
Reply #42016-09-10
Die Messung des Drucks durch das Überwachungssystem erfolgt mit Verzögerung. Unter der Voraussetzung, dass die Sicherheitsventile in Ordnung sind und ihre Qualität stimmt, sollte geprüft werden, ob es möglich ist, dass der Druck im Reaktor während seiner Betriebszeit plötzlich zu hoch ansteigt.
Reply #52016-09-10
Das Drucküberwachungssystem muss ein Problem haben...
Reply #62016-09-10
Man muss den Druckventilen und Sicherheitsventilen vertrauen – die Messgeräte können Fehler aufweisen
Reply #72016-09-10
Überprüfen Sie die Uhr – ich denke, dann ist sie zuverlässiger
Reply #82016-10-03
Erstens: Wenn die Sprengmembran platzt, bedeutet das, dass der Druck sicherlich den entsprechenden Wert erreicht hat – es könnte sich um einen kurzzeitigen Überdruck handeln. Zweitens: Sprengmembranen und Sicherheitsventile sind in Reihe geschaltet. In der Regel liegt der Entwurfsdruck der Sprengmembran zwischen 10 % des Überdrucks, bei dem das Sicherheitsventil auslöst. Ich frage mich: Könnte es passieren, dass die Sprengmembran bereits vorher platzt und dadurch das Sicherheitsventil bereits dann auslöst, bevor der erforderliche Druck erreicht ist? Das ist eigentlich unmöglich – es sei denn, mit dem Sicherheitsventil gibt es ein Problem. Ihre Analyse scheint mir ziemlich korrekt zu sein. Ich bin im Verkauf von Sprengmembranen tätig; falls Sie Fragen haben, können Sie eine Nachricht hinterlassen. Das sind meine persönlichen Ansichten – danke für Ihre Aufmerksamkeit.

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