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Warum hat ein Durchflussmesser eine schlechte Genauigkeit bei geringen Durchflussmengen? Das ist wohl eine Eigenschaft des Durchflussmessers.
Die Messmethode und -weise sollten wohl nach den Anforderungen festgelegt werden. Zunächst gibt es bei geringen Durchflussmengen nur geringe Messanforderungen – außerdem wird eine hohe Genauigkeit in solchen Fällen kaum erwartet. Deshalb berücksichtigen die meisten Durchflussmessgeräte die Situation bei geringen Durchflussmengen überhaupt nicht, oder sie sind in solchen Fällen einfach nicht einsetzbar.
Alle Messgeräte haben eine Anforderung an die Empfindlichkeit – beispielsweise mindestens 3 %. Bei einem Durchfluss unter 3 % ist die Genauigkeit sehr schlecht. Am leichtesten verständlich ist der Druckmesser vor Ort – die Skala in der Nähe des Nullpunkts beginnt nicht bei 0, sondern beispielsweise bei 0,2.
Bei geringem Durchfluss entstehen kleine Durchflusssignale. Jeder Durchflussmesser hat Probleme mit solchen kleinen Signalen – die Erkennung solcher Signale stellt daher ein Problem für die Durchflussmesser dar.
Jedes Gerät hat einen Anwendungsbereich – ein Medikament, das alle Krankheiten heilen kann, ist sicherlich ein Betrugsmittel. Ist das nicht völlig offensichtlich? Es ist sicherlich nicht geeignet, die Abmessungen feiner Uhrteile mit einem Metermaß zu messen – man muss dazu ein Mikrometer verwenden. Wenn vorausgesehen wird, dass häufig niedrige Durchflussmengen gemessen werden müssen, sollte bei der Auswahl des Durchflussmessers ein Gerät gewählt werden, das für den jeweiligen Bereich der niedrigen Durchflussmengen geeignet ist. Alternativ kann in der Leitung ein Umleitungsweg eingerichtet werden, in dem ein Durchflussmesser mit kleinerem Durchmesser zur Messung von niedrigen Durchflussmengen installiert wird, während in der Hauptleitung ein Durchflussmesser für höhere Durchflussmengen verwendet wird. Je nach Durchflussmenge wird somit entweder das größere oder das kleinere Messgerät eingesetzt.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Zum Beispiel bei Wärmezählern: In der Regel wird eine Genauigkeit von 1 % der Anzeigewert plus 0,5 % des Messbereichs angegeben. Bei der Verwendung von Rechungssoftware ist die Genauigkeit bei geringen Durchflussmengen schlechter. Wie wird also diese Genauigkeit berechnet?
Haben Sie nicht bereits gesagt, dass es mit Software berechnet wird?
Genauigkeit – was bedeutet Genauigkeit? Bei den meisten Messgeräten bezieht sich die Genauigkeit auf die Genauigkeit im vollen Messbereich (FS). Die Formel zur Berechnung lautet: FS = Maximale Fehlergröße / Voller Messbereich des Geräts * 100 %. Der volle Messbereich wird vom Hersteller des Geräts festgelegt und ist eine Eigenschaft des Geräts – nicht Ihr Messbereich. Bei geringen Durchflussmengen gilt folgende Formel für die Messfehler: Fehler = Maximale Fehlergröße / Messbereich * 100% = FS * Voller Messbereich des Geräts / Messbereich * 100%. Ist dieser Wert groß oder klein?~~
Es geht hauptsächlich um den Durchfluss – jeder Durchflusstyp kann einzeln analysiert werden. Beispielsweise bei Vortexstrommessern bedeutet ein niedriger Durchfluss eine geringe Strömungsgeschwindigkeit. Wenn die Strömungsgeschwindigkeit einen bestimmten Wert erreicht, sind die Karman-Vortexe nicht mehr deutlich sichtbar, was wiederum die Messung beeinträchtigt; Ein weiteres Beispiel: Bei Durchflussmessern mit Differenzdruck entsteht bei geringem Durchfluss ein sehr kleiner Druckunterschied, wodurch es für den Sensor schwierig ist, diesen genau zu erfassen. Ich weiß nicht, auf welchen Durchflussmesser Sie sich beziehen. Man kann die Ursachen durch eine Analyse des Prinzips herausfinden! Wenn wir es nicht verstehen, besprechen wir es nochmal