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Nächstes Jahr schließe ich mein Studium ab und muss mich zwischen einem Masterstudium und einer Arbeitsstelle entscheiden. Die Schule, an der ich derzeit bin, ist in Ordnung, aber persönlich mag ich die Chemieindustrie nicht. Ich bin unsicher, ob ich weiter ein Masterstudium machen soll oder in einen anderen Beruf wechseln. Es ist mir sehr peinlich – ich scheine keinen besonders bevorzugten Berufsfeld zu haben, weshalb ich meine Berufswahl oft an das Gehalt und die Zukunftschancen knüpfe. Ich bitte die Älteren um Anleitung
Da es kein Ziel gibt, muss man sich die wirtschaftliche Situation ansehen. Wenn es wirtschaftlich keine Belastungen gibt, kann man an einer weiteren Ausbildung arbeiten. Falls es jedoch Belastungen gibt, sollte man erst einmal arbeiten, um für sich selbst sorgen zu können. Was die Fachkenntnisse angeht, so sind sie eigentlich nicht so wichtig – entscheidend sind vielmehr die Chancen sowie die Anpassungsfähigkeit nach der Arbeit.
Eine Arbeitsstelle muss nicht unbedingt mit dem Studienfach zusammenhängen, ist aber für die Erlangung einer beruflichen Qualifikation relevant. Allerdings haben die Berufsbezeichnungen kaum Auswirkungen auf das Gehalt oder den Ruhestand. Du schließt doch erst nächstes Jahr ab, ich habe 2002 abgeschlossen – und trotzdem finden viele Leute zum Zeitpunkt ihres Abschlusses noch keinen Job. Schauen Sie nicht auf die allgemeine Situation oder die sogenannten Statistiken – das hat nicht unbedingt viel mit uns zu tun. Entscheidend ist vielmehr Ihr Studienfach sowie die Beschäftigungsrate der Absolventen dieses Fachs in den Vorjahren. Was das Studium im Masterstudiengang angeht, so hängt es von den finanziellen Verhältnissen der eigenen Familie ab. Wenn die Verhältnisse gut sind, kann man weiterstudieren – doch man muss trotzdem mit Problemen bei der Jobsuche rechnen ; Die Bedingungen sind nicht so gut, geh arbeiten, um der Familie etwas zur Last zu erleichtern.
Wenn man wirklich kein Interesse an seinem Fach hat, sollte man lieber einen anderen Beruf wählen. Man muss in jedem Fall erst lernen und sich eine Weile an die neuen Umstände gewöhnen. Wenn man unsicher ist, was für ein Fach man wählen soll, empfiehlt es sich, einen beruflichen Weg in einem verwandten Bereich zu einschlagen und es einfach auszuprobieren. Schließlich hat man vier Jahre lang studiert – das kann man doch nicht umsonst getan haben
Wenn es um die Chemieindustrie geht, dann sollte man lieber den Beruf wechseln. Ich habe mich damals für diesen Beruf entschieden – aus purer Dummheit :Q