Thread Content
In der im Jahr 2014 veröffentlichten Liste der Sondergeräte wird Druckrohre wie folgt definiert: Druckrohre sind röhrenförmige Geräte, die unter Nutzung eines bestimmten Drucks zur Transportierung von Gasen oder Flüssigkeiten verwendet werden. Dabei gilt als Druckrohr ein Rohr, dessen maximale Betriebsdruck mindestens 0,1 MPa (Gaugedruck) beträgt. Das Medium kann Gas, verflüssigtes Gas, Dampf oder eine brennbare, explosive, giftige, korrosive Flüssigkeit sein. Zudem muss der Nenndurchmesser des Rohres mindestens 50 mm betragen. Ausgenommen sind Rohrleitungen und die Rohrleitungsgehäuse von Anlagen, die giftfreie, nicht brennbare, nicht korrosive Gase transportieren, sofern ihr Nenndurchmesser kleiner als 150 mm ist und der maximale Betriebsdruck unter 1,6 MPa (Gaugedruck) liegt. Dabei soll die Sicherheitsüberwachung von Öl- und Gasleitungen gemäß Gesetzen und Vorschriften wie dem „Gesetz zur sicheren Produktion“ sowie dem „Gesetz zum Schutz von Öl- und Gasleitungen“ durchgeführt werden. Wie soll man das verstehen? Wenn der Durchmesser der Druckluftleitung 80 beträgt und der Betriebsdruck 0,6 Mpa liegt, entspricht das den zuvor genannten Anforderungen für das Transportieren von Gasen – schließlich ist der Nenndurchmesser größer als 50. Warum wird dieses Szenario dann später wieder ausgeschlossen? (Kleiner als 150 mm, Druck kleiner als 1,6 MPa)
Nicht-toxisches, nicht brennbares Medium; kleine Rohrdurchmesser und niedriger Druck – geringes Risiko
Ich verstehe immer noch nicht den Zweck der Definition. Da Gase, die unter Druck stehen, nicht als Druckrohre gelten, könnte man in der Beschreibung vor der Definition einfach schreiben, dass es sich um „brennbare, explosionsgefährdete, giftige oder korrosive Gase“ handelt. Warum werden dann Gase, für die kein Präfix verwendet wird, separat aufgeführt, während Gase mit den Präfixen „brennbar“, „explosionsgefährdet“, „giftig“ oder „korrosiv“ ebenfalls separat aufgeführt werden? Wird das Gas anschließend wieder abgeleitet?
Luftleitungen mit einem Nenndurchmesser von mindestens 150 mm oder mit einem maximalen Betriebsdruck von mindestens 1,6 MPa (Geschlossener Druck) gelten weiterhin als Druckleitungen
Wenn der Durchmesser der Druckluftleitung 80 beträgt und der Betriebsdruck 0,6 Mpa liegt, handelt es sich nicht um eine Druckleitung
Oh, ja, verstanden. Danke
Mhm, jetzt verstehe ich es, wenn du es so sagst, ja. Ich fand die Definition schon immer ziemlich kompliziert.
Toxische oder brennbare Stoffe sind nicht vorhanden. Der Rohrdurchmesser ist klein und der Druck niedrig – daher ist die Gefahr gering. Es gehört zur Kategorie der Druckrohre – es wird einfach **nicht reguliert!** Die Verwendungseinheit ist für die sichere Nutzung und Verwaltung verantwortlich