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Während der Beschichtung des neuen Anodes aus elektrolytischem Zink entsteht im Elektrolysebehälter eine große Menge an Chlorgas. Die Lösung wird trüb, die Umweltbedingungen verschlechtern sich, und auch die Konzentration an Manganionen sinkt stark. Beispielsweise enthält die neue Lösung 5 g/L Mangan, während die Abfalllösung 1–1,5 g/L Mangan enthält. Auch bei den Chlorionen gilt: In der Zinklösung beträgt die Konzentration 400 mg/L, in der Abfalllösung hingegen 150–200 mg/L. Meiner Ansicht nach liegt der Grund dafür im Elektropotenzial von Blei und Bleioxid – dadurch entsteht im neuen Anode eine große Menge an Sauerstoff, der die Chlorionen in Chlorgas umwandelt, sodass dieses aus dem Behälter austritt. Auch die Manganionen werden durch den Sauerstoff in Mangandioxid umgewandelt. Erst nach etwa einer Woche wird die Schicht aus Mangandioxid auf der Anodenplatte dicht genug, damit wieder Normalzustände einkehren. Haben Sie dazu andere Meinungen? Lassen Sie uns gemeinsam darüber diskutieren.
In diesem Jahr wurde viel Geld mit der Herstellung von elektrolytischem Zink verdient. Unser Werk hat zu Beginn des Jahres bereits die Anoden und Kathoden verkauft sowie den Zinkschmelzofen abgebaut. Der Preis für Zink stieg ständig an. Wir konnten einige Dutzend Tonnen Zink verkaufen – und obwohl wir nicht mehr genug Zeit hatten, um Zinkoxid herzustellen, konnten wir trotzdem etwas Geld verdienen. Durch den Verkauf von Zinksulfat haben wir hingegen kein Geld verdient
Bei der Anodenschichtung wird in der Regel eine geringe Stromstärke verwendet – 40–60 A/m² – über einen Zeitraum von 24 Stunden. Ist bei Ihrer Vorgehensweise etwas falsch? !
Ich habe an vier Mal an der Einrichtung neuer Beschichtungssysteme in größeren Fabriken teilgenommen. In den meisten Fällen entstand innerhalb von 24–48 Stunden eine gute Oxidschicht – nach 4–5 Stunden zeigte sich bereits eine rötlich-braune Farbe