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Wie werden die wesentlichen Gefahrenquellen im Produktionsprozess ermittelt?

2016-11-29View Original

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Zum Beispiel: In der chemischen Industrie werden pro Stunde 48 Tonnen Ammoniak verbraucht, wobei die kritische Menge an Ammoniak 10 Tonnen beträgt. Doch diese 10 Tonnen beziehen sich auf die Lagermengen. Wie lässt sich festlegen, ob es sich um eine erhebliche Gefahrenquelle handelt? Die sofortige Speichermenge an Ammoniak, das pro Stunde verbraucht wird, ist tatsächlich sehr gering und stellt keine erhebliche Gefahr dar.
Reply #22016-12-01
Jede Stunde werden 48 Tonnen Ammoniak verbraucht – woher stammt also das Ammoniak als Rohstoff? ? ? Die Menge an Lagerbeständen vor Ort ist sehr gering – passt das zum Herstellungsprozess? ? Bitte seien Sie konkreter! !
Reply #32016-12-06
Berechnet nach den Werten in GB18218, tatsächlicher Bestand/Kritischer Wert > 1
Reply #42016-12-06
Außer selbst das Rechnen zu lernen. Erhebliche Gefahrenquellen erfordern, dass ein Vermittlungsunternehmen einen Bericht erstellt und diesen bei der Aufsichtsbehörde einreicht.
Reply #52016-12-06
Können Sie es genauer beschreiben? Zum Beispiel: Welche weiteren Materialien kommen im Produktionsprozess zum Einsatz, und welche Sicherheitsabstände gibt es zwischen dem Werksgelände und den umliegenden Gebäuden sowie Anlagen?
Reply #62016-12-06
Gemäß den Vorgaben von GB18218 muss während des Herstellungsprozesses die Menge online berechnet werden! :(:)
Reply #72016-12-08
Vielen Dank an alle. Vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt: Düngemittelhersteller verfügen über zwei Anlagen – eine Ammoniaksyntheseanlage und eine Harnstoffsyntheseanlage. Laut Vorschriften gelten die Syntheseanlagen als potenziell gefährliche Quellen. Das Ammoniak für die Harnstoffsyntheseanlage wird per Rohrleitungen in den entsprechenden Bereich transportiert; die Menge, die dort gelagert wird, ist äußerst gering. Im Bereich kommt das Ammoniak mit Kohlendioxid in Berührung und wird dadurch zu Methammon umgewandelt. Die Lagerung erfolgt hauptsächlich in den Transportrohren. Die kritische Menge an Ammoniak beträgt 10 Tonnen. Die anderen Stoffe gehören nicht zu den schädlichen Stoffen gemäß den Vorgaben von GB18218. Daraus folgt, dass die Urea-Anlage nicht als erhebliche Gefahrenquelle gelten sollte.

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