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Sehr geehrte Experten, wir haben es hier mit einem Behälter zu tun, dessen Durchmesser 500 mm und Dicke 30 mm beträgt. Das Material ist Q345R. Laut den Anforderungen soll der Behälter im Normalisiertenzustand verwendet werden. Laut den Anforderungen an das Design müssen, sofern die Deckel und der Zylinder durch Wärmeformung hergestellt werden, nach der Formung eine Normalisierungsbehandlung durchgeführt werden. Falls sie hingegen durch Kaltformung hergestellt werden, muss eine Wärmebehandlung zur Wiederherstellung der Eigenschaften erfolgen. Zudem müssen für die Materialprüfungen jeweils Proben des Ausgangsmaterials hergestellt werden. Das aktuelle Problem ist: Bei der Thermoformung sind wir der Ansicht, dass ein zur Wärmebehandlung verwendeter Plattenartiger Prüfkörper repräsentativ sein sollte. Aber bei der Kaltumformung – kann die Herstellung eines plattenförmigen Prüfkörpers die Eigenschaften bezüglich der Elastizität des Deckels oder des Zylinders widerspiegeln? Hat jemand von Ihnen schon ähnliche Probleme gehabt? Bitte teilen Sie mir Ihre Meinung mit, vielen Dank!
Für das thermische Formen von belasteten Bauteilen sind tatsächlich Prüfkörper aus dem Grundmaterial erforderlich. Doch dass für das kältebedingte Formen ebenfalls Prüfkörper benötigt werden, ist völlig unsinnig – das Design ist offensichtlich fehlerhaft.
Gemäß den Abschnitten 8.1 und 9.2 von GB150.4 ist bei kaltumformten Bauteilen eine Wärmebehandlung zur Wiederherstellung der Eigenschaften erforderlich; daher sind Prüfkörper des Grundmaterials für die Wärmebehandlung notwendig.
Nun, ich habe mich geirrt, aber auch Paragraf 8.1 von GB150.4 enthält Einschränkungen.
Ich persönlich denke, dass Rohrbleche in Ordnung sind, aber Deckel nicht
Ich bin auch sehr verwirrt. Ich habe gehört, dass bei der Überprüfung der Zertifikate in einem Unternehmen in diesem Jahr die Experten vorgeschlagen haben, dass für die Wärmebehandlungsprüfungen Platten in Form des Rohres hergestellt werden sollten, aus denen anschließend Proben entnommen werden können. Ich denke, es ist in Ordnung, den Zylinder so zu gestalten, aber es gibt keine spezifischen Vorschriften dazu. Wie wird eine Abdeckung hergestellt? Man wird doch nicht auch noch einen weiteren Deckel zum Entnehmen von Proben verlangen, oder? Die Anforderungen der ASME an die Wärmebehandlung zur Wiederherstellung der Verformbarkeit von Kohlenstahl- und niedriglegierten Stählen bei Kaltverformung sind identisch mit den Anforderungen an die Nachwärmebehandlung nach dem Schweißen. Warum legen wir in unseren Standards dann eine theoretische Recrystallisierungstemperatur fest, die in der Praxis kaum umsetzbar ist? Sprachlos.
Diese Frage habe ich bereits auf einer Standardveranstaltung den Experten des Aufsichtsausschusses zur Beantwortung vorgelegt, doch die Experten weigerten sich: '(
Ich frage mich, wie die anderen mit ähnlichen Problemen umgehen – gibt es neue standardisierte Erklärungen oder schriftliche Antworten?
So etwas ist mir noch nicht begegnet, aber solche Fragen sind ziemlich verwirrend.
Bei einer hohen Verformungsrate durch Kaltumformung ist ebenfalls eine Wärmebehandlung zur Wiederherstellung der Eigenschaften erforderlich!
Gelernt, das habe ich vorher noch nie erlebt