Thread Content
Ich frage: Wo kann man die Wandstärke der Treppen in dem von dem Nordost-Elektrizitätsentwurfsinstitut veröffentlichten Handbuch aus dem Jahr 2000 nachschlagen? Wir möchten jetzt einen isodiametrischen thermisch gepressten Dreiecksteil mit DN1400 verwenden, bei einem Druck von 2,5 Mpa und aus dem Material Q235B. Nach der Formel zur Berechnung der Wandstärke sollte diese 38 mm betragen. Der Hersteller sagt jedoch, dass es keine Stahlplatten mit einer solch großen Dicke gibt – stimmt das?/
Warum muss bei gleichdurchmessigen thermisch gepressten Dreiecksteilen dennoch eine Verstärkung aufgrund der Öffnungen berücksichtigt werden?
Muss für dieses Druckniveau ein Niedriglegierungsstahl wie Q345 verwendet werden, damit die Wandstärke geringer ausfällt?
Um die Dicke zu verringern, sollte man unbedingt ein Material mit hohem zulässigen Spannungspegel wählen.
Wie dick ist die Wandstärke Ihrer DN1400, PN25-Rohre? Es ist durchaus möglich, eine Rohrwandstärke derselben Druckklasse zu wählen! In SH3059-2012 wird in Abschnitt 7.2.1 festgelegt, dass die Materialien, Druckklassen oder Wandstärken von Verbindungsstücken wie Biegungen, Treppen, Übergangsstücken und Rohrverschlüssen denselben oder mindestens vergleichbaren Eigenschaften wie die angeschlossenen Rohre haben müssen! Meiner Meinung nach handelt es sich bei der von Ihnen gewählten Verbindung um eine Dreifachverbindung durch Schweißen – es handelt sich also nicht um eine Verbindung durch Aufsetzen und Schweißen. Deshalb ist es nicht notwendig, die Verbindung zu verstärken. Es reicht aus, die Dicke der Rohrwand zu berücksichtigen