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Dieser Beitrag wurde zuletzt von sxf1028102800 am 27.4.2016 um 18:12 geändert. In den Unterlagen steht, dass bei der Vorvulkanisierung des Wasserstoffreaktors eine Konzentration von Wasserstoff im Reaktor von über 6 % zu unerwünschten Reaktionen führen kann. Ich frage mich, ob das stimmt – könnten bitte Experten dazu etwas sagen?
Mehr als 6 überschüssige Wasserstoffmoleküle können zu unerwünschten Reaktionen führen und den Katalysator über einen längeren Zeitraum beeinträchtigen. Der Wasserstoffverbrauch im Abgasofen ist gering.
Bei der Vorvulkanisierung spielen die Temperatur und der Wasserstoffgehalt eine Rolle. Die Temperatur vor der Vorvulkanisierung liegt in der Regel bei nicht mehr als 200 °C, hauptsächlich um eine Monomerisierung des Katalysators zu verhindern. Was den Wasserstoffgehalt angeht, so sollte dieser in der Regel zwischen 2 und 4 % liegen. Eine zu hohe Menge an Wasserstoff ist einerseits verschwenderisch, andererseits kann sie auch negative Auswirkungen auf die nachfolgenden Verarbeitungsschritte haben!
In unserem Startplan steht auch, dass bei einem Wert von über 6 % Nebenwirkungen auftreten können. Doch niemand kann genau sagen, um welche Nebenwirkungen es sich handelt.
Ein zu hoher Wasserstoffgehalt kann dazu führen, dass beim Vor-Schwefeln Cobaltoxid und ähnliche Stoffe reduziert werden und so reines Cobalt entsteht. Dadurch verliert der Katalysator seine Funktion!