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Hallo alle, ich bin derzeit für die Betriebsabläufe zuständig. In der Kläranlage wird derzeit die Verfahrenskombination aus dreifacher Verdampfung und MBR-Verfahren verwendet. Die Anlagen laufen 15 Tage lang, danach werden sie einen Monat lang stillgelegt – und so weiter. Im Betriebszustand ist die Belüftung des MBR-Pools 24 Stunden am Tag aktiv. Im Stillstandszustand läuft die Belüftung 2 Stunden und stoppt dann 2 Stunden – und so weiter im Kreis. Ich habe nachgeforscht – aerobe Aktivschlammstoffe können ohne Belüftung länger als 2 Wochen überleben. Ich würde gerne fragen, ob es möglich ist, während der einen Monatszeit ohne Betrieb, bei richtiger Handhabung, nur zweimal zu belüften, damit die Aktivität des Aktivschlamms nicht allzu stark abnimmt
Nein. Ich denke, man sollte mindestens einmal am Tag Luft in das System einlassen. Zudem muss etwas Wasser zugegeben werden, um Nährstoffe zu liefern. Auch das Wasser muss ab und zu ausgetauscht werden. Alle halbe Monat wird das Wasser im System schwarz und stinkend – dann fällt es schwer, das System wieder in Betrieb zu nehmen
Ihr Ziel ist es, dass die Abwasseranlage bei erneutem Betrieb schnell in der Lage ist, das Abwasser zu behandeln und die erforderlichen Standards einzuhalten. Wenn kein Abwasser anlieft, sollen Energieverbrauch und Personalkosten reduziert werden; Empfehlung: 1. Es ist weiterhin notwendig, täglich einmal zu aerieren; andernfalls entsteht eine anaerobe Situation, was den Betriebsbedingungen bei einem nächsten Start nicht zugutekommt ; 2. Um das Überleben der Bakterien zu gewährleisten, müssen die Bedingungen für ihr Überleben erfüllt werden – nämlich gelöster Sauerstoff und Nahrung. Zudem müssen regelmäßig Nährstoffe (C/N/P) zugeführt werden ; Es ist auch möglich, vor dem Stilllegen einen Teil des Abwassers im Bioreaktor abzuleiten (1/3), den Reaktor anschließend wieder mit Frischwasser zu füllen. Dadurch können die Kosten für die Zufuhr von Nährstoffen reduziert werden ; 3. Man kann auch durch Rückfluss Sauerstoff zuführen.