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Position für die Wasserzufuhr bei der Dieselhydrierung

2016-09-05View Original

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Unsere Anlage zur Dieselwasserstoffierung verfügt am Hochdruck-Wärmetauscher über drei Wasserzufuhrstellen: eine vor dem Wärmetauscher, eine in der Mitte des Wärmetauschers und eine nach dem Wärmetauscher. Sie befinden sich jeweils am Eingang, am Ausgang eines Wärmetauschers sowie am Ausgang des nächsten Wärmetauschers. Ich möchte wissen: Welche Unterschiede gibt es zwischen diesen drei Wasserzufuhrstellen?
Reply #22016-09-05
Zuerst wird Wasser zugegeben, um die erste Kristallbildung zu ermöglichen; in der Mitte wird dies verhindert, damit keine zweite Kristallbildung stattfindet. Am Ende wird das Wasser erhitzt, um eine Kaltkristallisation zu vermeiden! Die Kristalle lassen sich in Chloride und Sulfide einteilen; die erstgenannten kristallisieren bei etwa 180 Grad, die letzteren bei 120 Grad
Reply #32016-09-05
Kann man das Einfüllen an der ersten Stelle dann nicht ganz verhindern? Welche Bedingungen gelten für den Wechsel zwischen den verschiedenen Punkten?
Reply #42016-09-05
Im Allgemeinen erfolgt bei der normalen Produktion das Einfüllen von Wasser vor der Kühlung. Wenn aufgrund der Prozessparameter die Wärmeübertragung schlecht ist, kann das Einfüllen des Wassers auf eine zweistündige Reinigung mit mittlerem Wasserdurchfluss umgestellt werden, anschließend wird wieder mit der normalen Produktion fortgefahren. Um zu verhindern, dass sich Salze im Wärmetauscher bilden und die Leitungen verstopfen, wird beim Herunterkühlen des Wärmetauschers auf etwa 180 Grad das Einfüllen des Wassers wieder auf die vorherige Methode umgestellt
Reply #52016-09-05
Wenn vor der Normalproduktion Wasser zugeführt wird, kann so ein Verstopfen durch Salzbildung verhindert werden. Allerdings sinkt dabei die Wärmeaustauschtemperatur, was wiederum zu einer Absorption von Dämpfen führt. Dadurch wird die Temperatur am Eingang zur Destillation zu niedrig. Um diese Temperatur auszugleichen, muss mehr Energie verbraucht werden – was nicht lohnenswert ist. Zudem liegt die Temperatur des Wassers, das vor dem Wärmeaustauscher zugeführt wird, in der Regel über der Temperatur, bei der Salze entstehen. Selbst bei geringer Salzbildung reicht es aus, den Punkt der Wassereinzugsstelle gelegentlich zu wechseln
Reply #62016-09-05
Dauerhaftes und intermittierendes Bewässern, je nach Salzbildung. . .
Reply #72016-09-05
Salze verstopfen die Leitungen sowie die Rohrreihen der Wärmeaustauscher. Um die Salze zu verdünnen, wird Wasser eingespritzt. Es gibt Ammoniumchlorid-Salze, Ammoniumsulfid-Salze usw. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Kristallisationstemperaturen sowie aufgrund der Temperaturschwankungen beim Starten und Stoppen des Systems, ändert sich auch der Einbringungspunkt des Wassers

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