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Qualitätskriterien für Produkte der Schwefelverarbeitungsanlagen

2016-10-20View Original

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Unsere neue Schwefelanlage wurde kürzlich in Betrieb genommen. Die Anlage umfasst die Rückgewinnung von Schwefel sowie die Behandlung von Abgasen, die Entfernung saurer Dämpfe, die Wiederverwertung von Lösungsmitteln sowie das Betreiben von Gasbehältern. Wir bitten nun alle Beteiligten um Informationen zu den Kontrollkriterien bezüglich der Rohstoffe und Produkte. Es handelt sich um eine dringende Angelegenheit – vielen Dank im Voraus! ! ! ! ! ! ! !
Reply #22016-10-22
Der wichtigste Indikator für die Schwefelrückgewinnungsanlage ist der Kohlenwasserstoffgehalt in den sauren Gasen. Der bisherige Standardwert lag bei maximal 4 % (v). Ob dieser Wert noch eine Bedeutung hat, ist unklar – schließlich haben wir noch nie einen so hohen Wert festgestellt; bei uns lag der Wert stets unter 1 %. Abgasbehandlung: Der Schwefelwasserstoffgehalt in der schwach basischen Lösung ist tatsächlich von großer Bedeutung. Um den neuen Abgasstandards gerecht zu werden, ist jedoch nicht ganz klar, welcher Wert hier gelten sollte – beispielsweise nicht mehr als 1,0, oder nicht mehr als 0,8, oder nicht mehr als 0,5 g/l. Für die Festlegung ähnlicher Kennzahlen wird empfohlen, lediglich einen Anfangswert anzugeben – beispielsweise nicht mehr als 1,0 g/l. In der Praxis ist das jedoch kaum umsetzbar. In Zukunft sollte der Wert entsprechend dem tatsächlich erreichbaren Niveau angepasst werden; andernfalls ist eine Zertifizierung nach dem Qualitätsmanagement-System nicht möglich. Dann haben wir noch einen Indikator für den Schwefelwasserstoffgehalt am Ausgang der Absorptionsanlage – dieser ist jedoch nicht besonders wichtig. Es reicht aus, wenn man den Schwefeldioxidgehalt in den Abgasen misst. Zudem gibt es noch den Wasserstoffgehalt am Ausgang der Kühlanlage; traditionell soll dieser bei 2–4 % liegen. Säurebasierte Wasseraufreinigung: Der Ölgehalt des Ausgangsmaterials (des Materials, das in den Turm eingeleitet wird), beträgt nicht mehr als 200 mg/l. Der Schwefelgehalt im gereinigten Wasser liegt bei nicht mehr als 10 mg/l, der Ammoniakgehalt bei nicht mehr als 60 mg/l. Der pH-Wert liegt in der Regel zwischen 6 und 9. Lösungsmittelrückgewinnung: Wie bereits bei der Desulfurierung anderer Gase erwähnt, beträgt der Wert in der Regel nicht mehr als 1,5 g/l. Die Gasspeicher stehen nicht unter unserer Kontrolle. Die Eigenschaften dieses Rohstoffs sind schwer zu kontrollieren – insbesondere der Schwefelgehalt. Zudem darf kein großer Anteil an Stickstoff in den Gasstrom gelangen. Das Gas, das aus unseren Gasspeichern kommt, muss daher entswefelt werden.

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