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Es ist allgemein bekannt, dass nach der Fertigstellung des Baus von Chemieanlagen das gesamte Rohrleitungssystem einer Druckprüfung unterzogen werden muss. Wenn die konstruktive Temperatur sehr hoch ist – beispielsweise 300 Grad – muss der Druck für die Druckprüfung an diese Temperatur angepasst werden. Dazu ist es notwendig, den zulässigen Spannungspegel des Materials bei dieser Temperatur zu ermitteln. Es gibt viele Normen, mit deren Hilfe dies möglich ist. Doch welche Norm sollte man eigentlich verwenden? Der Fragesteller ist unsicher und bittet um Rat von den Experten. Derzeit sind GB 20801, GB 50316 sowie HG/T 20592–20635 als mögliche Normen in Betracht. Welche Norm wird denn normalerweise verwendet – und warum? :Q
Für Chemieleitungen müssen sicherlich die Standards der Chemieindustrie angewandt werden, aber ich bin mir nicht ganz sicher, welche genau. Sie können dazu die entsprechenden Handbücher konsultieren
Im allgemeinen Design gibt es Vorschriften für das Materialdesign. Dazu gehören die Anwendung von Designvorgaben, Materialklassen usw. In dieser Vorschrift wird detailliert erklärt, welche Normen anzuwenden sind.
Siehe Anhang A der „Vorschriften für die Planung von Industriemetallrohren“ GB50316-2000 (Ausgabe von 2008): Erforderliche Spannungen für Metallrohrmaterialien
Wählen Sie gemäß den für die Ausführung geltenden Vorschriften.
50316, da gibt es doch keinen Streit, oder?
Bei der Herstellung von Dampfrohren verwenden wir GB50316. Bei einer Konstruktionstemperatur von 300 °C muss der Druck beim Drucktest gemäß den Formeln in GB50316 berechnet werden