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Das mit dem Öl geförderte Nebengas enthält Schwefel sowie weitere Bestandteile in höheren Konzentrationen. Nach der Entschwefelung mit MDEA ist die Beseitigung des Schwefelwassersstoffs im Wesentlichen erfolgreich. Allerdings gelangt Erdgas in die Kondensations- und Trennanlage, wodurch die Konzentration an organischem Schwefel in den hergestellten Gemischkohlenwasserstoffen zu hoch wird. Dadurch sind auch die Konzentrationen an organischem Schwefel im Flüssiggas sowie in den Gemischkohlenwasserstoffen zu hoch – insbesondere hat das Flüssiggas einen starken Geruch, was den Verkauf beeinträchtigt. Zudem führen die nach der Entschwefelung vorhandenen Schwerkohlenwasserstoffe dazu, dass der Enddestillationspunkt der Leichtkohlenwasserstoffe nicht den Anforderungen entspricht (über 190 °C). Gibt es bei den entsprechenden Raffinerien einfache und praktikable Verfahren, um dieses Problem zu lösen? Ich bitte alle Seefreunde um ihre Ratschläge!
Bei der Analyse der Zusammensetzung des organischen Schwefels – falls es sich um kleine Moleküle wie Thioether oder Thiol handelt, insbesondere wenn der Anteil an Thiolen hoch ist – kann man in Erwägung ziehen, eine Anlage zur Entfernung der Thiolgruppen einzurichten, um den organischen Schwefel zu entfernen
Im Erdgas-Kondensat besteht das organische Schwefel hauptsächlich aus Methylthiol, Ethylthiol, Methylmercaptan und Carbonylschwefel. Der Anteil an CH3SH beträgt bis zu 1400; der Anteil an Schwefelwasserstoff liegt bei 3–6%. Welche Methode ist am besten geeignet?
Derzeit verwenden wir nur die üblichen Verfahren der Alkalibehandlung und des Wasserauswaschens; die Entschwefelung ist dabei unzuverlässig und nicht effektiv