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Kürzlich hatte ich Kontakt mit der Behandlung von Abfallleitungsflüssigkeiten, wobei die Prozesskette aus UASB – anaerob – aerob – Ultrafiltration – Nanofiltration besteht. Derzeit werden täglich 130 Kubikmeter Wasser zugeführt. Der COD-Wert im Rohwasser beträgt etwa 45.000, der Ammoniakgehalt liegt bei rund 2500. Im UASB-Bereich beträgt der COD-Wert des Abwassers 3600, der Ammoniakgehalt 1600. Im aeroben Bereich liegt der COD-Wert des Abwassers bei etwa 1000, der Ammoniakgehalt bei über 800. Der Sauerstoffgehalt steigt sehr schnell an. In den letzten Tagen wurde kein Wasser zugeführt – stattdessen wurde Glukose zugesetzt. Doch der Ammoniakgehalt im aeroben Bereich sinkt nicht, sondern steigt sogar weiter an. Zudem liegt der pH-Wert bereits bei 8. Ich bitte um Hilfe von Experten, um die Ursachen zu analysieren
Im Abwasser aus der Deponie ist der Gehalt an organischem Stickstoff hoch. Bei der Zersetzung der organischen Stoffe wird der organische Stickstoff in ammoniakhaltigen Stickstoff umgewandelt. Ammoniak verbindet sich mit Wassermolekülen zu Ammoniakwasser, das eine schwach alkalische Eigenschaft hat. Dadurch steigt der pH-Wert. Gleichzeitig entsteht bei der aeroben Entfernung von COD ebenfalls eine gewisse Alkalität. Meiner Meinung nach ist es nicht ratsam, Abwässer mit einem so hohen Ammoniakgehalt direkt in den biologischen Aufbereitungsprozess zu leiten. Ich empfehle, den Ammoniakgehalt vor der biologischen Aufbereitung auf unter 200 – am besten sogar auf unter 100 – zu senken. Es gibt bereits ausgereifte Verfahren dafür, allerdings ist der Energieverbrauch dabei etwas höher.
Welche Belüftungsmenge verwenden Sie und welchen Blasstrahlbelüfter? Wie hoch ist die Schlammkonzentration? Wir haben an mehr als 20 Projekten zur Behandlung von Abfallleitflüssigkeiten mitgewirkt – alle laufen reibungslos
Können Sie etwas über die für Ihr Projekt relevanten Daten sagen, wie zum Beispiel die Betriebsparameter, die Qualität des einströmenden und ausfließenden Wassers sowie die Entfernung von Schadstoffen?
Können Sie etwas über die für Ihr Projekt relevanten Daten sagen, wie zum Beispiel die Betriebsparameter, die Qualität des einströmenden und ausfließenden Wassers sowie die Entfernung von Schadstoffen?
Berechnung der Schlammkonzentration, Stickstofflast, Luftmenge usw
Eure Anaeroben-Beseitigungsrate ist sehr hoch – sie beträgt sogar 90 %. Die Aerobe Beseitigungsrate hingegen ist nur 70 %; dabei sollte die Aerobe Beseitigungsrate mindestens 85 % betragen. Der Ausflusswassergehalt liegt bei etwa 500. Es sollte eine Messung des MLSS durchgeführt werden, außerdem muss die organische Belastung berechnet werden. Da der Ammoniakgehalt vor der Aeroben Behandlung bereits 800 beträgt – was bedeutet das eigentlich? Das Abwasser hat einen sehr starken Geruch. Ein etwas höherer pH-Wert in der aeroben Phase ist kein Problem, solange er nicht über 9 geht. Das fördert die Umwandlung von Ammoniak in gasförmiges Ammoniak. Bei der Belüftung kann ein Teil des Ammoniaks entfernt werden. Es ist wichtig, den inneren Rückfluss gut zu kontrollieren, um den Stickstoff durch Denitrifikation zu beseitigen